francais
Reglement Edi.17
pdf-File Reglement Edi.17
Teilnahmebedingung

2. ZULASSUNGSBESTIMMUNGEN
2.1 Zugelassen sind Auftragsproduktionen und -präsentationen, bei denen die audiovisuelle Gestaltung einen wesentlichen Bestandteil bildet, die in den letzten zwölf Monaten vor Anmeldeschluss fertig gestellt worden sind und durch eine Produktionsfirma mit Sitz in der Schweiz und unter mehrheitlicher schwei-zerischer Kontrolle produziert wurden. Die Produktion wurde von der Schweizer Produktionsfirma als selbständiges Unternehmen realisiert, sie hat auf eigene Rechnung gehandelt und war federführend und umfassend verantwortlich für die gesamte Durchführung und Ablieferung der Produktion.

Zugelassen sind auch Produktionen von RegisseurInnen mit schweizerischer Nationalität (auch bei Auslandswohnsitz) oder mit Wohnsitz in der Schweiz und Niederlassungsbewilligung C; sofern zudem die Auftragsproduktion von einer Produktionsfirma mit Sitz in der Schweiz produziert wurde oder soweit als möglich durch filmtechnische Betriebe in der Schweiz und/oder mit künstlerischen und technischen MitarbeiterInnen schweizerischer Nationalität oder mit Wohnsitz in der Schweiz und Niederlassungsbewilligung C hergestellt wurde.

Ergänzend gelten die einschlägigen Bestimmungen des Bundesgesetz über Film–produktion und Filmkultur (Filmgesetz, FiG) entsprechend. Die SFA überprüft die Zulassungsvoraussetzungen aufgrund der Angaben des/der Einsender/in. Sie kann in Zweifelsfällen Produktionen zurückweisen. Es obliegt dann dem/der Einreicher/in, den Nachweis zu erbringen, dass die Produktion als Schweizer Film im Sinne dieses Reglements gilt.

2.2 Unter dem Begriff Auftragsproduktionen werden Produktionen verstanden, die im Auftrage Dritter hergestellt und völlig durch diese finanziert worden sind.

2.3 Ausgeschlossen sind Produktionen, die die Menschenwürde verletzen, Angehörige eines Geschlechts oder einer Gruppierung in erniedrigender Weise darstellen, die Gewalt verherrlichen oder verharmlosen oder einen pornographischen Charakter haben.